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Bergbauwanderung zur Grube „König David“ stößt auf großes Interesse
Uwe Brennecke und Dr. Siegfried Klingebiel begrüßten am 26.04. bei schönstem Frühlingswetter 25 Teilnehmer zur dritten Etappe der Bergbauwanderungen des Harzklub-Zweigvereins Wolfshagen im Harz. Ziel der rund acht Kilometer langen Tour war das Heimbergstal mit den Relikten der ehemaligen Grube „König David“.
Bereits die vorangegangenen Wanderungen hatten großes Interesse geweckt, und auch diesmal zeigte sich, dass die Verbindung von Naturerlebnis und regionaler Geschichte auf große Resonanz stößt. Die Strecke führte vom Wölfibad entlang Altarklippen und Borberg hinab ins Heimbergstal, wo noch heute zahlreiche Spuren des historischen Bergbaus sichtbar sind.
Im Mittelpunkt standen die Erläuterungen zur Geschichte der Grube „König David“, deren Ursprünge bis in das 17. und 18. Jahrhundert zurückreichen. Dort wurde ein sulfidisches Blei-, Kupfer- und Zinkerz mit geringen Silberanteilen gewonnen, wenngleich die wirtschaftliche Bedeutung letztlich begrenzt blieb.
Für die fachkundige Begleitung sorgten Siegfried Wielert, Fledermausbeauftragter für den Landkreis Goslar, sowie Klaus Wippermann, als damaliger Revierförster auch für das Heimbergstal verantwortlich. Beide vermittelten anschaulich die jüngeren Aktivitäten rund um die Wiederentdeckung und Freilegung eines alten Stollens sowie die Besonderheiten des Geländes.
Die Wanderung machte deutlich, dass viele Relikte wie Pingen, Halden und alte Stollenbereiche bis heute im Gelände erkennbar sind und einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte ermöglichen. Gleichzeitig wurde auch der erhebliche Aufwand sichtbar, der mit den jüngeren Untersuchungen und Freilegungsarbeiten verbunden war.
Nach rund vier Stunden ging die dritte Etappe der Bergbauwanderung mit zahlreichen neuen Eindrücken zu Ende. Bei einer Einkehr im „Tannengrund“ ließen die Teilnehmer die Tour in geselliger Runde ausklingen – und nahmen zugleich ein Stück lebendige Bergbaugeschichte mit nach Hause.


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